Bei WIENER LEADER erzählt Robert Tencl, wie er im Jahr 2000 gemeinsam mit zwei Kollegen sein Unternehmen aus dem ABB-Konzern gekauft hat, ohne eigenes Geld, mit einer Staatsgarantie und viel Überzeugung. Aus damals 145 Mitarbeitenden ist Traktionssysteme Austria geworden, heute der weltweit größte Hersteller von Elektromotoren für Schienenfahrzeuge, mit Motoren in 70 Ländern und mehr als 1.100 Mitarbeitenden. Er spricht über seine Kindheit in Favoriten, über Kunden, die erst Vertrauen fassen mussten, und über eine Belegschaft, die man in die Selbstständigkeit mitnehmen muss. Im Zentrum steht sein Bild vom Führen: wie ein Trainer an der Seitenlinie, der seine Leute zu den strahlenden Sternen macht. Dazu geht es um ein positives Menschenbild, Verantwortung in der Krise, Selbstführung, Nachhaltigkeit und seinen Rat an junge Unternehmerinnen und Unternehmer: Optimismus und den Mut, auch zu scheitern.